![]() | Norbert Schiffer gründete 1971 die Karateabteilung Shotokan-Te im SV-Neukirchen21ev. |
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| 800 km pro Monat mit dem Fahrrad zum Training... | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Bevor Abteilungsgründer Norbert Schiffer als damals erst 17jähriger Karateka diese Abteilung im März 1971 im SV Neukirchen gründete, begann er als 12jähriger 1965 mit dem Judosport. 1969 wechselte er zum damals noch wenig bekannten Karate über. Hier trainierte er in Duisburg unter Willi Kiel und auch unter dem späteren Nationaltrainer von Australien, dem zwischenzeitlich verstorbenen Ausnahmetechniker Frank F. Nowak. Zum Training in die Duisburger Stadtmitte fuhr Norbert Schiffer 4 x wöchentlich mit dem Drahtesel. So spulte er pro Training hin- und zurück 50 km ab. Dies machte Sommer- wie Wintertags pro Monat 800 km aus. Um speziell im Winter nicht bei Eis und Regen soviel mit dem Fahrrad fahren zu müssen, gründete er zusammen mit seinem zwischenzeitlich ebenfalls verstorbenen Trainingskameraden Manfred Kurz die SV Neukirchen-Karateabteilung. Von nun an brauchte man nur noch zweimal wöchentlich nach Duisburg radeln. An den anderen Wochentagen konnte man das Erlernte in der Halle der Neukirchen-Vluyner Dörpfeldschule aufarbeiten. Dies also war der ebenso simple wie pragmatische Grund dafür 1971 im SV Neukirchen eine Karateabteilung zu gründen. Zwischenzeitlich trainieren drei Generationen in der Abteilung. Anfangs waren es natürlich nur eine Handvoll Aktive, welche die Abteilung aufweisen konnte. Doch schon bald wuchs die Abteilung unter der ehrenamtlichen Trainerarbeit von Norbert Schiffer und Manfred Kurz im ersten Jahr auf stattliche 55 Mitglieder an. Auch heute noch dem Shotokan-Te verbundene Mitglieder der ersten Stunde sind z.B. K.H. Rogmann, Egon de Cloe, Jürgen Püttmann und Hans Vogt, nur um einige zu nennen. Von vielen Mitgliedern der Anfangszeit, wie z.B. Edgar Bochnig, Hans Vogt usw., trainieren zwischenzeitlich bereits deren Kinder in der SV Neukirchen-Karateabteilung. Bei Egon de Cloe, der von der ersten Stunde an dabei war, trainieren heute sogar die Kindeskinder beim Shotokan-Te. Eine Tradition, welche wohl nur ganz wenige Karate-Vereine in Deutschland vorweisen können. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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